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Toda  
DEFINITION
  • Meyers Großes Konversations-Lexikon 1909: Toda (Tuda, Tudavar), Drawidastamm in den Nilgiri um Utakamand herum, 1901 nur noch 807 Seelen, sind ausschließlich Hirten und zerfallen in fünf Kasten, die nicht untereinander heiraten. Die Frau wird gekauft und gehört den Brüdern einer Familie gemeinschaftlich. Man unterscheidet ein »grünes« und ein »dürres« Begräbnis. Bei dem erstern wird der Tote verbrannt und die Asche gesammelt, bei dem zweiten, zwölf Monate später, wurden früher so viele Büffel geschlachtet, daß die englische Regierung die Verschwendung beschränkte. Dem Priester (Palal, »Milchmann«) des Dorfes liegt die Pflege und das Melken der Kühe ob und die Sorge für eine heilige Herde. Man glaubt an böse Geister und verehrt eine heilige Büffelschale, unter der man sich den höchsten Gott Hiriadeva vorstellt. Vgl. Metz, Die Volksstämme der Nilagiris (Basel 1857); Marshall, A phrenologist amongst the Todas (Lond. 1873); Rivers, The Todas (das. 1906). | Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 19. Leipzig 1909, S. 586. | Permalink: http://www.zeno.org/nid/20007589921
URI
https://vocabs.acdh.oeaw.ac.at/traveldigital/Concept2012600
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